| berauben | Hauptsächlich nach dem Sprengen, Abschlagen von losen Gesteinsstücken, - schalen mit der Keilhaue und der Beraubestange |
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| Beraubestange | Im weiteren Sinn eine Brechstange, sie besteht aus einen 2 -3 Meter langen Aluminiumrohr mit einer wechselbaren Spitze aus Stahl |
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| Berggeschrei | Gerücht, oder Nachricht vom aufkommenden Bergbau |
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| Bergschaden | Durch Zusammenbrechen von Grubenbauen entstehender Schaden an der Erdoberfläche in Form von Senkungen, Einbrüchen oder Senkungen |
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| Betriebswasser | Zum Antrieb von Maschinen verwendetes Wasser, in der Regel über Kunstgraben und Rösche zugeführt |
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| Blende | Alte bergmännische Bezeichnung für die Grubenlampe des Bergmanns, auch Geleucht genannt |
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Durchbau Ein Abbau wird durchgebaut, wenn er mit der Gewinnungsfront die Kopfstrecke erreicht, nur in Ausnahmefällen wird durchgebaut, im allgemeinen bleibt eine Schwebe oder Bergfeste zum Schutz stehen ------------------------------------------------------------------------------- durchörtern Mit einem Querschlag einen angetroffenen Erzgang quer durchfahren, mit einer Streckenauffahrung in einen Grubenbau durchschlägig werden und auf der gegenüberliegenden Seite fortsetzen. -------------------------------------------------------------------------------
Einbruch Erste Serie von Sprengbohrlöchern in einen Vortriebsstoß, mit dem Einbruch werden die nachfolgenden Hilfs- und Kranzlöcher die freien Flächen in der gesamten Abschlagtiefe geschaffen. Haupteinbruchsarten sind Fächer-, Keil-, Kegel-, und Paralleleinbruch ------------------------------------------------------------------------------- einfahren Bild Der Bergman fährt in die Grube ein, er begibt sich an seine untertägige Arbeitsstelle, er fährt vor Ort ------------------------------------------------------------------------------- Einfallen Winkel und Richtungsangabe für die Erstreckung eines Ganges nach der Teufe, rechtwinklig zum Streichen gemessen ------------------------------------------------------------------------------- Eisen Ältestes bergmännisches Werkzeug, ein kurzer Spitzmeißel, welcher auswechselbar an einen kurzen Stiel befestigt ist. Mit Schlägel und Eisen wurde das Gestein Stück um Stück herausgehauen, daher der Begriff "Hauer". ------------------------------------------------------------------------------- Erzgang Mit Mineralien ausgefüllte Gangspalte -------------------------------------------------------------------------------
Fahren Jede Ortsveränderung von Bergleuten in der Grube, auch das Gehen zu Fuß. ------------------------------------------------------------------------------- Ein von einem Wasserrad angetriebenes doppeltes Kunstgestänge, an diesem waren Trittbretter und Haltegriffe angebracht, die sich im unteren und oberen Totpunkt des Kurbelzapfens gegenüberstanden. Durch zeitgleichen Wechsel von einen Trittbrett auf das andere konnte der Bergmann ohne körperliche Anstrengung im Schacht ein- oder Ausfahren ------------------------------------------------------------------------------- Fahrweg Teil eines horizontalen, geneigten oder seigeren Grubenbaus, der speziell zum fahren von Bergleuten vorgesehen ist. ------------------------------------------------------------------------------- Firste Obere Begrenzung eines Grubenbaues, das "Dach" oder die "Decke". ------------------------------------------------------------------------------- Flachriss Teil des Grubenrisswerkes, Projektionsebene ist die Ebene einer geneigten Gangspalte ------------------------------------------------------------------------------- Fördergestell In das Fördergestell eingeschobene Förderwagen werden im Schacht gefördert. Sie können mehrere Etagen haben, in jeder Etage werden je nach Größe ein oder mehrere Förderwagen eingeschoben. Sie dienen auch zur Seilfahrt. Das Fördergestell wird im Schacht in Spurlatten geführt ------------------------------------------------------------------------------- Förderkorb Altbergbau, das erste Fördergefäß war ein Korb am Seil, später ein stabiler Kübel oder eine Tonne. Der Begriff Förderkorb hat sich bis in die Neuzeit erhalten. ------------------------------------------------------------------------------- Fördern Jegliche Art von Ortsveränderungen von dem gewonnenen Erz, Gestein und Material im Grubenbetrieb in horizontaler und vertikaler Richtung. ------------------------------------------------------------------------------- Freiverbau Kostendeckender Grubenbetrieb. ------------------------------------------------------------------------------- Füllort Erweiteter Raum am Abgang einer Strecke am Schacht, hier wurde ursprünglich das Fördergut in den Förderkorb gefüllt. Jetzt erfolgt im Füllort die Übergabe der Förderwagen in das Fördergestell. --------------------------------------------------------------------------------
Gangspalte Mit Mineralien gefüllter tektonischer Riß unterschiedlicher Länge und Mächtigkeit. ------------------------------------------------------------------------------- Gangstrecke In der horizontalen Erstreckung eines Ganges aufgefahrene Strecke. ------------------------------------------------------------------------------- Gefluder U- förmiges Holzgerinne zum ableiten von Wasser über nach unten durchlässige Grubenbaue, um ein versickern des Wassers zu vermeiden, auch Fluder genannt. ------------------------------------------------------------------------------- Geleucht Grubenlampe, Blende. ------------------------------------------------------------------------------- Gequäle Im seitlichem Stoß eines Grubenbaues mit Schlägel und Eisen ausgearbeitete Rinne zum Ableiten von zusetzendem Wasser, z.B. aus dem Bereich der Schachtröhre in die Wasserseige einer abgehenden Strecke. ------------------------------------------------------------------------------- Geschiebe Durch tektonische Bewegungen losgelöste und fortgeschobene Minerale und Gesteine ------------------------------------------------------------------------------- Gesenk Geneigter , schachtähnlicher Grubenbau der unter anderem im Einfallen eines Ganges geteuft wird. (teufen). ------------------------------------------------------------------------------- Gezähe Die Arbeitswerkzeuge eines Bergmannes. ------------------------------------------------------------------------------- Gezeugstrecke Auch Sohle, Bezeichnung für alle Grubenbaue in einem Niveau einer Grube, auf dem Fördergut dem Schacht zugeführt werden kann. Der Sohlenabstand im Freiberger Revier beträgt unter anderem 40 Meter. ------------------------------------------------------------------------------- Göpel Eine Fördermaschine, von Zugtieren oder einem Wasserrad angetrieben. ------------------------------------------------------------------------------- Grubenbau Durch bergmännische Arbeit geschaffener Hohlraum im Gebirge. ------------------------------------------------------------------------------- Grubenrisswerk Kartographische Aufnahme aller Grubenbaue, in dem für die jeweiligen Zwecke erforderlichem Maßstab, vorrangig 1:1000 und 1:2000, verschiedene Darstellungsformen, Grund,- Seiger,- und Flachriss. ------------------------------------------------------------------------------- Grundriss Teil des Grubenrisswerkes, Projektionsebene ist die Horizontale. ------------------------------------------------------------------------------- Grundstrecke Untere Begrenzung eines Abbaublockes. -------------------------------------------------------------------------------
Haldenfuß Geländeoberfläche, auf der die Halde aufliegt. ------------------------------------------------------------------------------ Hängebank Übertage, Raum um den Schacht, meist überdacht, hier werden die nach untertage zu fördernden Förderkörbe eingehängt. ------------------------------------------------------------------------------ hängen Bergmännischer Begriff für nach unten lassen, nachlassen, hinablassen. Gegenteil: aufholen. ------------------------------------------------------------------------------ Hangendes Das einen mit mehr oder weniger Neigung im Gebirge eingebetteten Gang umgebene Nebengestein heißt auf der Oberseite des Ganges das Hangende, auf der Unterseite das liegende. ------------------------------------------------------------------------------ Hängezug Markscheiderische Geräte für einfache Messungen mit begrenzter Genauigkeit, bestehend aus Kompass in kardanischer Aufhängung, Gradbogen mit Lotpendel, Klemme, Richtschnur und Messband. ------------------------------------------------------------------------------ Haufwerk Bergmännisch gelöstes, herausgehauenes oder gesprengtes Gestein oder Erz. ------------------------------------------------------------------------------ Huthaus Gebäude, in dem sich die Bergleute vor und nach der Schicht versammelten, das gemeinsame Schichtgebet in der Betstube verrichteten und die Grubenbeamten und Steiger ihr Büro hatten. Im Huthaus wurden auch Gezähe und Material aufbewahrt und bei Bedarf ausgegeben. ------------------------------------------------------------------------------ Hüttenraiter Bergbeamter des Hüttenwesens, verantwortlich für den ordnungsgemäßen Betrieb der Hütten. ------------------------------------------------------------------------------
Kehrrad Bild Wasserrad zum Antrieb von Fördermaschinen mit nebeneinander angeordneter gegenläufiger Beschaufelung, so das bei entsprechender Umsteuerung des Aufschlages das Rad die Drehrichtung umkehren konnte. ------------------------------------------------------------------------------ Keilhaue Bergmännisches Gezähe, Spitzhacke. ------------------------------------------------------------------------------ Kluft Eine feine, kaum geöffnete Fuge, die das Gestein mehr oder weniger ebenflächig durchsetzt, die Kluft gehört zum sekundären Gesteinsgroßgefüge, Kluftflächen sind mit unter mit tonigen Zersetzungsprodukten des angrenzenden Gesteins gefüllt. Zerklüftet. ------------------------------------------------------------------------------ Kopfstrecke Obere Begrenzung eines Abbaublockes. ------------------------------------------------------------------------------ Kübel Neben dem Förderkorb eines der ältesten Fördergefäße im Schacht, heute noch verwendet beim Schachtteufen. ------------------------------------------------------------------------------ Kunstgezeug Durch Wasser angetriebene Maschine zur Wasserhaltung, Fahrung und Förderung. ------------------------------------------------------------------------------ Kunstgraben künstlich angelegter Wasserlauf, der mit geringstem Gefälle Aufschlagwasser einem Kunstrad, meist in Verbindung mit einer Aufschlagrösche zuführt. ------------------------------------------------------------------------------ Kunstrad Wasserrad zum Antrieb einer Pumpenkunst, Fahrkunst, Fördermaschine oder eines Wettersatzes, Pochwerkes, Hüttengebläses u. a . ------------------------------------------------------------------------------ Kurbelzapfen Antriebselement am Kunstrad zur Umwandelung der Drehbewegung des Rades in die hin und hergehende Bewegung des Kunstgestänges. ------------------------------------------------------------------------------ Kux Anteil am Eigentum, Vermögen einer durch mehrere Gewerken betriebenen Grube, der Besitz von Kuxen schließt die Pflicht zur Zahlung von Zubuße ein. ------------------------------------------------------------------------------
Leitbaum Auch Spurlatte genannt, vorwiegend hölzerne Führungsschienen im Schacht, meist paarig angeordnet, in denen das Fördergestell geführt wird. ------------------------------------------------------------------------------ Letten Sammelbezeichnung für unreine Tone, tonige Kluft- Beläge, durch höheren Lettenanteil neigt das Haufwerk zum zusammenbacken und rutscht schlecht, z.B. in Rollen ------------------------------------------------------------------------------ Liegendes siehe Hangendes. ------------------------------------------------------------------------------ Lösen von Wasser Das in der Grube erschrotene Wasser muss durch Pumpen einem natürlichen Wasserlauf , der Vorflut zugeführt werden. ------------------------------------------------------------------------------ Luttenleitung Blechrohr großen Durchmessers zur Bewetterung von Arbeitsorden, die nicht im durchgehenden Wetterstrom liegen. ------------------------------------------------------------------------------
Mundloch Tagesausgang eines Stollen ------------------------------------------------------------------------------
Nachriß Ein vorhandener Grubenbau wird durch Abtun entsprechend angesetzter Sprengbohrlöcher vergrößert, nachreißen. ------------------------------------------------------------------------------
Ortsbrust Vorderste Begrenzung eines Vortriebes, auch Stoß genannt. ------------------------------------------------------------------------------
Planie Aus Versatz hergestellte Arbeitsebene im Abbau, der Versatz wird planiert, es wird eine Planie hergestellt. ------------------------------------------------------------------------------ Planie abziehen Nach dem Laden und Fördern des Erzes im Abbau befindet sich noch durchgerieseltes Feinerz in der obersten Schicht der Planie, diese Schicht muss abgezogen und als Erz mit abgefördert werden. ------------------------------------------------------------------------------ Planieverluste Auch bei sorgfältigen Planieabziehen lässt es sich nicht vermeiden, dass noch geringe Reste Feinerz in der Planie verbleiben und im Versatz verlorengehen. ------------------------------------------------------------------------------ Pumpenkunst Bild
Kunstgezeug, bestehend aus Kunstrad, Kunstgestänge und Pumpen, zur Wasserhaltung eier Grube. ------------------------------------------------------------------------------ Pumpensumpf Sammelbecken an einer Wasserhaltung, in welches die Saugrohre der Pumpen eintauchen bzw. aus welchem das Wasser den Pumpen zuläuft. ------------------------------------------------------------------------------ Pochwerk Bild Kunstgezeug zum zerkleinern (brechen) von Erzen. ------------------------------------------------------------------------------
Querschlag Im Nebengestein, parallel zu einer Lagerstätte, einem Gang aufgefahrene Strecke, der Querschlag zählt zur Ausrichtung einer Grube. ------------------------------------------------------------------------------
rauben In einem Grubenbau eingebautes Material, Ausbauholz, Schienen, Rohre, Lutten usw. zur weiteren Verwendung oder zur Verschrottung zurückgewinnen, der betreffende Grubenbau wird dann abgeworfen. ------------------------------------------------------------------------------ Richtstrecke Im Nebengestein, parallel zu einer Lagerstätte, einem Gang aufgefahrene Strecke, die Richtstrecke gehört zur Ausrichtung. ------------------------------------------------------------------------------ Roherz Erz, wie es aus dem Abbau abgefördert und der Aufbereitung zugeführt wird. ------------------------------------------------------------------------------ Rolle Im Versatz eines Abbaues ausgesparter oder im Nebengestein in Schachtnähe aufgefahrener nahezu vertikaler Grubenbau, Überhauen, in welchem unter Nutzung der Schwerkraft Haufwerk zu einer tieferen Sohle gefördert wird. ------------------------------------------------------------------------------ Rösche Fortsetzung eines Kunstgrabens mit einer Art Stollen mit oberen und unteren Mundloch, um z.B. einen Bergrücken auf kurzen Weg zu durchörtern. siehe Aufschlagrösche. ------------------------------------------------------------------------------
Salband Trennfläche, mehr oder minder gut ausgebildet, zwischen Gang und Hangendem und zwischen Gang und Liegendem. ------------------------------------------------------------------------ Schachtteufen Auffahren eines Grubenbaues seiger, oder im Einfallen eines Ganges geneigt nach unten, "nach der Teufe". ------------------------------------------------------------------------ Schlägel Mit dem Eisen ältestes bergmännisches Werkzeug, kurzer Handhammer, 1,5 - 2 kg schwer, auch Fäustel, Handfäustel, im Gegensatz zum Großfäustel, Bello oder Vorschlaghammer. ------------------------------------------------------------------------ Schüttungsfaktor Beim sprengen von Gestein nimmt das Haufwerk mehr Raum ein, als ursprünglich im festen Gebirge, dies Volumenvergrößerung wird durch den Sch. berücksichtigt. Er berücksichtigt im Freiberger Gneis etwa 1.8 d.h. aus einem Kubikmeter festen Gestein werden 1.8 Kubikmeter Haufwerk. ------------------------------------------------------------------------ Schwammkrug-turbine Von Oberkunstmeister Schwamm konstruierte Radialturbine mit partiellem Aufschlag, zum Antrieb der Kunstgestänge und mit relativ geringer Fallhöhe, etwa ab 13 Meter. ------------------------------------------------------------------------- Schwebe Zwischen zwei in geringen Abstand angeordneten Grubenbauen verbleibender Streifen festen Gesteins, in der Regel etwa 2 -3 Meter stark. ------------------------------------------------------------------------- seiger So wie senkrecht, lotrecht, auch geneigte Überhauen, Schächte und Steigorte zählen zu den seigeren Grubenbauen. ------------------------------------------------------------------------- Seigerriss Teil des bergmännischen Risswerkes, Projektionsebene ist eine Senkrecht zur Grundrissebene stehende Ebene, parallel zum streichen eines Ganges. ------------------------------------------------------------------------- Seilfahrt Fahren in einer Schachtförderanlage, im Fördergestell. ------------------------------------------------------------------------- Skip Schachtfördergefäß, in welchem das Haufwerk im Schacht nicht in Förderwagen im Fördergestell sondern lose gefördert wird, die Übergabe erfolgt über einen Skipbunker meist Vollautomatisiert. ------------------------------------------------------------------------- Sohle Alle Grubenbaue in einem Niveau einer Grube, siehe auch Gezeugstrecke. ------------------------------------------------------------------------- Steigort In der Regel zwischen zwei Sohlen im Streichen eines Ganges mit einer Steigung von 55-60° aufgefahrener Grubenbau. Das Steigort verbindet Grundstrecke und Kopfstrecke eines Abbaus. -------------------------------------------------------------------------- Stichquerschlag Kurzer Querschlag aus einer Richtstrecke heraus bis zum parallel zur Richtstrecke verlaufenden Gang zu dessen Untersuchung. -------------------------------------------------------------------------- Stollen Strecke, die aus einen Tal in den Berg hineinführt, fast horizontale Verbindung einer Grube nach Übertage. -------------------------------------------------------------------------- Stoß Vertikale Verbindung eines Grubenbaues. Die in Auffahrungsrichtung liegende Begrenzung wird auch Ortsbrust genannt. -------------------------------------------------------------------------- Strecke Horizontal, söhlig aufgefahrener Grubenbau meist größerer Länge. -------------------------------------------------------------------------- Streichen Richtungsangabe für die horizontale Erstreckung eines Ganges -------------------------------------------------------------------------- Sumpf dient zur Sammlung der zusetzenden Wasser. Befindet sich in Schachtnähe unterhalb der tiefsten Sohle. -------------------------------------------------------------------------- sümpfen Mit Wasser gefüllte Grubenbaue oder eine abgesoffene Grube entwässern, wieder befahrbar machen, aufwältigen. --------------------------------------------------------------------------
taub Keine nutzbaren Minerale enthaltend, unhaltig ------------------------------------------------------------------------------- Teufe Die Tiefe einer Grube unter der Erdoberfläche, Im Einfallen gemessen= flache Teufe, lotrecht gemessen= seigere Teufe. Bezeichnung für das Arbeitsort beim teufen. ------------------------------------------------------------------------------- Teufen Auffahren eines nach unten gerichteten Grubenbaues, eines Schachtes oder eines Gesenkes. ------------------------------------------------------------------------------- tonnlägig Bild Schräg geneigt, ein im Einfallen geteufter Grubenbau ist tonnlägig, früher glitt die Fördertonne auf dem liegenden des tonnlägigen Schachtes. ------------------------------------------------------------------------------- Tragewerk In einer Wasserableitenden Strecke eingezogene Querhölzer, auf die Laufpfosten aufgelegt sind. -------------------------------------------------------------------------------
Überhauen Auffahrung, senkrecht oder nach oben durch Hauen über Kopf hergestellt. Im Gang wird der Überhau rechtwinkelig zum streichen des Ganges aufgefahren. ------------------------------------------------------------------------------
Verlag Vorschußzahlung z.B. aus der Gnadengroschenkasse oder durch den Verleger. ------------------------------------------------------------------------------ Versatz Nicht erzhaltiges, taubes Haufwerk zum verfüllen eines Hohlraumes ------------------------------------------------------------------------------ Verumbruchung Zu einer Wasserableitenden Gangstrecke einer Parallelstrecke im Nebengestein, den Umbruch, auffahren, um das Wasser umzuleiten und dabei den von unten sich nähernden Abbau trocken zu bekommen, auch Umfahrung genannt. ------------------------------------------------------------------------------ verwahren Einen Grubenbau durch bauliche Maßnahmen so absperren und ggf. verfüllen, versetzen das ein Betreten nicht mehr möglich ist. ------------------------------------------------------------------------------ vorrichten Eine Lagerstätte oder Erzgang zum Abbau vorbereiten. ------------------------------------------------------------------------------ Vortrieb Das Auffahren einer Strecke. ------------------------------------------------------------------------------
Wasserhaltung Alle Maßnahmen zum Fassen und Ableiten der in der Grube zusetzenden Wässer. ------------------------------------------------------------------------ Wasserhaltungs-maschienen Maschinelle Einrichtung zum heben von Wasser bis in ein Niveau mit natürlichem Abfluss z.B. einen Stollen. ------------------------------------------------------------------------ Wasserlösungs-stollen Die in der Grube erschrotenen und mit Wasserhaltung gehobenen Wässer werden über den Wasserlösungsstollen in die Vorflut abgeleitet. ------------------------------------------------------------------------ Wasserrad Meist oberschächtig betriebenes "Mühlrad" zum Antrieb von Maschinen zur Wasserhebung, Fahrung oder Förderung und anderen Zwecken. ------------------------------------------------------------------------ Wasserseige In Strecken ausgeschlagene oder auch mit eingelegten Halbschalen befestigtes Gerinne zum Ableiten des erschrotenen Wassers zum Pumpensumpf. ------------------------------------------------------------------------
Zentralrolle Meist in Schachtnähe aufgefahrener, oft über mehrere Sohlen nach oben reichender Bunker, der als Überhauen mit großem Querschnitt aufgefahren wird, das auf den oberen Sohlen verstürzte Haufwerk wird auf der Hauptfördersohle im Förderwagen abgezogen und der Schachtförderung zugeführt. ----------------------------------------------------------------------------- zerklüftet Gestein durch Klüfte in seiner Festigkeit beeinträchtigt, dadurch zum Nachbrechen von Gesteinstücken, - schalen und - platten neigend. -----------------------------------------------------------------------------